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31.12.2007                                                                                                               

Ein Jahr neigt sich dem Ende. Nach einem recht ruhigem ersten Dreiviertel des Jahres wurde es bei uns etwas turbulenter. Es gab viele Höhen, aber auch einige traurige Momente.

Mein geliebtes Kaninchen Braun - die große Mokkabohne fehlt mir noch immer und ich wünschte ich könnte die Zeit noch einmal zurückdrehen.... Aber durch das Verlieren eines geliebten Tieres, haben wir einen neuen Schatz dazugewonnen. Der vielleicht in einer anderen Obhut gar nicht so behandelt werden würde. Sancho's Niesen ist zwar noch immer nicht ganz weg, aber wir haben die Hoffnung, das wir ihn doch ganz gesund bekommen.

Meine kleine Emily - eine ständiges Auf und Ab. Erst hat sie ihren Partner verloren, dann ist sie an e. c. erkrankt. Nach Gesundung konnte sie - mit Sancho an ihrer Seite - endlich wieder glücklich werden. Wir waren sogar richtig froh, als sie den Kabelbiss zunächst ohne größere Verletzungen überstanden hatte. Leider zeigen sich die Spätfolgen, wie es der Name sagt, erst später. Sie lahmt an den Hinterläufen und wir versuchen ihr trotz der Beeinträchtigung ein noch sorgenfreies Kaninchenleben zu ermöglichen.

Der eine oder andere, der auf diese Seite gestoßen ist, denkt sich bestimmt: "Oh mein Gott, was für eine Verrückte." Die Leute mögen sogar vielleicht recht haben. Aber wer sich ein Haustier zulegt, muss auch dafür sorgen, dass es ihm gut geht und das heißt, dass man auch zum Tierarzt geht. Ich war auch zwei Jahre lang nur zum Impfen und Krallen schneiden dort. Wenn es meinen Tieren schlecht geht, muss ihnen geholfen werden. Ich bin froh, dass ich eine Tierärztin habe, die sich wirklich gut mit Kaninchen auskennt und ich möchte ihr und ihrem Team auf diesem Weg danken, dass sie uns in den letzten 4 Monaten so oft geholfen hat.

Ich bin froh, dass ich die beiden um mich habe und erfreue mich jeden Tag aufs Neue, dass ich die beiden um mich herum habe. Für kein Geld der Welt würde ich die beiden hergeben wollen. Wer nie mit Tieren aufgewachsen ist oder nie mit Tieren zusammen gelebt hat, wird diese Liebe zu den Tieren nie verstehen können.

24.12.2007  

"Vier Kerzen brannten einmal auf einem wunderschönen Adventskranz. Zu dieser Zeit war es so still, dass man sie leise reden hörte.
Die erste seufzte: „Ich heiße Frieden, aber die Menschen wollen mich nicht.“ Ihr Licht erlosch. Die zweite Kerze sagte: „Ich heiße Vertrauen. Ich bin am verletzlichsten und so macht es keinen Sinn, dass ich weiter brenne.” Da löschte sie ein Luftzug aus. Die dritte sprach ganz traurig: „Ich heiße Liebe, aber die Menschen denken immer mehr nur noch an sich selbst. Der andere zählt nicht mehr.“ Ein letztes schwaches Aufflackern und auch sie erlosch.
Da kam ein Kind ins Zimmer, sah die dunklen Kerzen und weinte. „Hab keine Angst“, meldete sich sanft die vierte Kerze zu Wort: „Ich heiße Zuversicht und solange ich brenne, können wir die Kerzen der Liebe, des Vertrauens und des Friedens wieder neu entzünden,"
                                                                                                        

Wir wünschen allen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest. Wir hoffen, wie auch in den Jahren davor, dass nicht allzuviele lebende Weihnachtsgeschenke wegen Nicht-Gefallen ausgesetzt oder abgegeben werden. Mögen die Menschen so viel Verständnis für die Tierwelt aufbringen, dass sie sich vorher gut überlegt haben, ob sie sich ein Haustier anschaffen oder nicht.

23.12.2007                                                                                                                

Meine Kaninchen, vor allem Sancho, sind jetzt berühmt *grins   

Achtung externer Link: Einmal auf den Zappelhase geklickt und weiter geht's auf Seite 18:

20.12.2007                                                                                                                 

Emily frisst wieder richtig gut. Es geht also zum Ende des Jahres doch noch mal aufwärts *freu.

18.12.2007                                                                                                                

Emily bekommt jetzt Appetitanreger und Pellets, da sie nicht richtig von allein frisst. Die Tropfen Rodikal wirken gut, sie mampft wie ein Scheunendrescher, nur ans Heu geht sie nicht richtig. Keine Ahnung warum.

15.12.2007                                                                                                                 

Die Zahn-OP hat Emily gut überstanden, war zwar etwas schlecht gelaunt und not very amused, aber es ist überstanden. Die Päppelportionen sind runtergesetzt und die "Fettschwamme" am Hals ist ein wenig sichtbar. Sie hat also richtig toll wieder zugelegt. Nur beim Fressen scheint sie manchmal  noch nicht richtig bemerkt zu haben, dass die Zähne wieder in Ordnung sind.

Dafür lag sie heute wieder lang gestreckt da, während Sancho um sie herumgetobt ist :o).

10.12.2007                                                                                                                    

Heute ist Arzttermin für Emily und die Backenzähne werden gekürzt. Seit heute morgen ist sie bei unserer TÄ.

09.12.2007                                                                                                              

Das Päppeln von Emily funktioniert erstaunlich gut. Sie schlabbert vollkommen freiwillig an der Spritze mit Critical Care. (Sancho wollte sich erst vorm Fotoknipsdings verstecken und hat es sich dann doch anders überlegt :o) )



06.12.2007                                                                                                                   

Heute ist Nikolaus :o) - natürlich auch für die Kaninchen. Es gab ein neues Spielzeug fürs Gehege - eine Box zum Reinhüpfen, gefüllt mit weichen Fleecedecken.

Am Vormittag war ich zur Kontrolle bei unserer Tierärztin.

Sancho geht es wesentlich besser. Nach 50 Tagen Medikamentenvergabe ist die Lunge schleimfrei. Es sind nur noch Geräusche aus den oberen Atemwegen/Bronchien hörbar. Das es uns nicht langweilig wird, gibt's weiter Medizin. In der Hoffnung, dass das Kaninchenkind ganz gesund wird.

Emily dagegen hat es etwas schlimmer erwischt. Die kleine Maus ist dünner geworden, obwohl sie seit Samstag wieder richtig reinhaut. Jetzt wird gepäppelt. Erstaunlicherweise rennt sie sofort zur Päppelspritze hin und schlabbert das Zeug heraus - sehr braves Mädchen. Am Montag sollen dann die hinteren Backenzähne gekürzt. Ich vermute, dass sie durch die Brandblase (Kabel ángeknabbert) einseitig das Futter zerkleinert hat und das deswegen auf der einen Seite kleine Spitzen entstanden sind.

Es wird also nie langweilig. Dennoch bereue ich es nicht, die beiden bei mir aufgenommen zu haben, auch wenn mein Portemonnaie mittlerweile auch immer mal ein Loch aufweist. Den beiden zuzusehen und mitzuerleben wie zutraulich und zufrieden sie sind, ist das schönste Geschenk.

02.12.2007                                                                                                                 

Was für eine Nacht! Emily hatte gestern abend plötzlich das Fressen eingestellt. Nach Rücksprache mit unserer Tierärztin haben wir dann Critical Care zugefüttert. Wir haben mehrere Versuche gebraucht um die richtige Konsistenz in Verbindung mit der größeren Spritze herauszufinden. Emily und ich sahen vielleicht aus ;o). Emily hat sich aber auch garstig gewehrt und dabei wollte ich der kleinen Maus nur helfen. In den frühen Morgenstunden hat sie dann angefangen wieder Heu zu futtern. Nun wird sie den ganzen Tag mit Adleraugen beobachtet.

Da ich nur Frischfutter füttere, kann ich mir momentan gar nicht erklären, wie das passieren konnte.

30.11.2007                                                                                                                 

Das neue Medikament scheint seine Wirkung zu zeigen. Das Niesen klingt noch einmal wesentlich gedämpfter und ist nicht mehr so schlimm. Vielleicht geht es ja jetzt mal bei uns aufwärts.

29.11.2007                                                                                                                

Heute ist der 42. Tag der Medikamentenvergabe. Da es mittlerweile keinen Schritt vorwärts geht, bekommt Sancho nun ein zusätzliches homöopathisches Medikament. Den Namen habe ich vergessen, wird aber noch nachgetragen. Er bekommt 0,1 ml pro Tag.

26.11.2007                                                                                                            Heute konnte ich die ersten Luftsprünge von Sancho beobachten. Da ist mir richtig warm ums Herz geworden. Leider war kein Fotoapparat zur Hand.

24.-25.11.2007                                                                                                         

Dieses Wochenende haben wir einen Ausflug gemacht und die Ninchen waren mit on Tour. Vielen Dank noch einmal an unseren lieben Kumpel an das tolle Ninchenquartier. Emily ist die geborene Autofahrerin, die kleine Maus bringt so schnell nichts aus der Fassung. Sancho war es nicht so geheuer. Aber zum Glück war ja seine tapfere Herzensdame dabei. Da lässt es sich leichter aushalten.  

21.11.2007                                                                                                                 

Die letzten Nächte waren sehr ruhig - keine bis kaum Niesanfälle von Sancho. Tagesüber soweit ich das Beurteilen kann und zu Hause bin, scheint es wieder vorwärts zu gehen.

19.11.2007                                                                                                             

Heute ging es mal wieder einen Schritt zurück. Sancho hat den ganzen Tag furchtbar geniest. Er tut mir so leid und ich steh dann mehr oder weniger hilflos daneben. Irgendwie ist es zum Mause melken. Ein paar Tage ist die Entwicklung richtig toll und dann gibts einen Tag da gehen wir wieder ganz viele Schritte zurück.

14.11.2007                                                                                                                  

Heute ist der 27. Tag der Medikamentenvergabe. Ich glaube, dass Sancho mich gar nicht mehr mag. Dafür geht es ihm richtig gut. er war schon immer recht agil, aber ich habe das Gefühl, dass er noch lebhafter geworden ist und jede Menge Unfug macht. Das Niesen hat stark nachgelassen und es klingt im Gegensatz zu Beginn der Behandlung stark gedämpft. Leider hat er hin und wieder Tage, da scheint es wieder rückwärts zu gehen, aber im Großen und Ganzen ist es wesentlich besser geworden.

04.11.2007                                                                                                                

So ein Mittagsschläfchen hat was *grins



29.10.2007                                                                                                            

Heute war Kontrolltermin bei unserer Tierärztin. Da sie am Morgen in einer Operation war, habe ich meine Süßen dort gelassen und am Mittag wieder geholt. Das hatte den Vorteil, dass meine Tierärztin Sancho mal so in Aktion erleben durfte. Die Medikamente bekommt er jetzt weiter. Ich glaube nicht, dass ich in seiner Beliebtheitsskala dadurch steigen werde, aber da muss er durch. Richtig gesund wird er wohl nie werden, aber wenn es dem kleinen Schatz irgendwann defintiv Linderung verschafft, bin ich schon froh.

Das Emilinchen ist auch einen kleinen Check-Up über sich ergehen lassen müssen. Die Zähne sind gesund. Allerdings hat sie eine kleine Brandblase im Mundraum und die scheint beim Fressen ab und zu weh zu tun. Da hat die kleine Maus ein Kabel angeknabbert und das obwohl die beiden in einem "Hochsicherheitstrakt" leben. Wahrscheinlich hat sie beim Spaziergang durch die Wohnung was angeknabbert. Jetzt muss ich mal im Baumarkt gehen und schauen was es da alles gibt.

27.10.2007                                                                                                              

Das Niesen von Sancho hat ganz stark nachgelassen. Wenn er niest, dann klingt das Ganze auch nicht mehr so laut und erschreckend. Ich bin richtig froh, dass die Medikamente angeschlagen haben. Jetzt muss sich der kleine Kerl nicht mehr so quälen. Am Montag geht es zum Kontrollbesuch zur TÄ. Emily kommt diesmal auch mit, da ihr Zähnchen kontrolliert werden müssen.

24.10.2007                                                                                                                  

Das Niesen von Sancho hat seit gestern abend nachgelassen *freu.

21.10.2007                                                                                                               

Die Medikamente schlagen an. Das Niesen hat sich zwar verstärkt, aber dies kommt daher, dass sich der Schleim löst. Dafür klingt das ganze nicht mehr so gefährlich.

Ich verstehe mittlerweile gar nicht wie wir die letzten 2 Jahre ohne TA leben konnten und nur zum Impfen und Krallen schneiden dort waren. Man war das langweilig ;o).

19.10.2007

Nachdem die Laborprobe ohne Befund zurückkam, wurde Sancho heute morgen geröntgt. Nun wissen wir auch was ihm fehlt.
Ich bin jetzt kein Arzt, der alles verstanden hätte, aber sagen wir mal so:
Bei einer gesunden Lunge, wäre die Lunge auf dem Röntgenbild schwarz. Die Lunge auf dem Röntgenbild von Sancho war hell/weiß. Es waren ganz deutlich auf der gesamten Lunge Ablagerungen zu erkennen. Evtl. hat er mal eine/n Schnupfen und/oder Bronchitis gehabt, die nie ausgeheilt wurden.

(An dieser Stelle: Schon mal vielen Dank an die vielen Tierbesitzer, die zwar ein Haustier haben, aber nie mit ihm zum Arzt gehen.) 

Wir geben jetzt 2x am Tag Bisolvon (Messerspitze), Engystol (jew. eine halbe Tablette) und Traumeel (jeweils eine halbe Tablette).

Das ganze wird in wenig Wasser aufgelöst und per Spritze durchs Mäulchen gegeben. Hilfreiche wäre es natürlich, wenn das Kaninchen sich nicht so bockig anstellt und ein bisschen mitmacht *grins

Nun hoffe ich, dass diese homöopathischen Mittel helfen und wenigstens Linderung verschaffen.

Leider gibt es noch immer keine Kundenbonuskarte oder Sammelpunkte beim Tierarzt.

02.10.2007                                                                                                           

Waren heute bei unserer Tierärztin. Sancho hat natürlich nicht einmal geniest *grummel. Nase sieht trocken aus, nix drin, Zähne sind toll. Er ist ein properes kleines Kerlchen. Habe so ne Art übergroßes Wattestäbchen mitbekommen. Wenn er wieder so doll niest und Schnotter kommt raus, muss ich es irgendwie einfangen. Das wird bestimmt noch lustig. :o). Da bin ich ja gespannt, ob ich das hin kriege und was dann später raus kommt.

01.10.2007                                                                                                           

Unsere Wohnung liegt in Hasi-Hand :o). Gestern und heute fanden die ersten gemeinsamen Spaziergänge statt. Gestern hat Emily Sancho die Wohnung gezeigt, heute ist er schon durch die Wohnung gesaust. Die beiden gehen richtig liebvoll mit einander um. Da geht einem richtig das Herz auf. Einziger Wehrmutstropfen: Ich glaube, wir sind etwas verschnupft. Also werden wir morgen zur TÄ fahren. (Gibt's da eigentlich auch Sammel- und Bonuspunkte?)


29.09.2007

Nachdem Sancho angefangen hat häufiger zu niesen, habe ich jetzt mal ein anderes Streu gekauft. Jetzt versuchen wir es mit Strohpellets. Gestern haben wir das provisorische Gehege im Wohnzimmer etwas gemütlicher eingeräumt, da wir beschlossen haben, dass die beiden doch noch eine Woche dort bleiben werden.

Ein neues Spielzeug gab es auch :o). Ein kleiner Katzenkratzbaum. Da kann man so schön oben drauf sitzen und in Welt schauen. Sancho hat sich gleich drauf gestürzt und die höchste Etage erklommen. Emily geht da etwas beschaulicher an die Sache ran. Die kleine Höhle im „Parterre“ sagt ihr eher zu *grins. Aber ich glaube, dass sie von Sancho noch lernt wie man hoch hinaus kommt *lach.

Da stand mal unsere kleine Couch, also Besuch kann zur Zeit nicht wirklich kommen :oP

 



25.09.2007

Neben dem gemeinsamen Futtern von Frischfutter, wird jetzt auch gemeinsam Heu gefuttert.

Die beiden toben durchs Gehege, liegen aber auch eng aneinander gekuschelt da und putzen sich ausgiebig.

Am Wochenende geht’s ins alte Gehege zurück. Bis dahin wird noch kräftig gesäubert und neue Spielsachen eingekauft.  

 

23.09.2007

Nachdem in der Nacht einiges im Gehege umgeräumt und umgeschmissen wurde, liegen sie fast ganz nah zusammen. Es gibt sogar die ersten Küsschen. Ich glaub, dass haben wir geschafft.

Emily läuft zwar immer noch vor ihm weg, wenn Sancho angestürmt kommt, aber seine Ohren putzt sie schon. Ist halt etwas zu wild der kleine Bursche.

 

22.09.2007

Nach längerem Überlegen und Nachdenken hoffe ich einen geeigneten neutralen Raum gefunden zu haben. Ein Teil vom Wohnzimmer muss dran glauben. Es wird geräumt und geschoben und dann ist es soweit.

Bei der ersten Begegnung flogen Fellflusen. Hauptsächlich aber schwarze von Emily. Sie ziert sich mal wieder so richtig. Erstaunlich wie hoch sie springt, nur um dem süßen Sancho zu entgehen.

Es ist weder Harmonie noch Disharmonie erkennbar. Irgendwie scheinen sich die beiden zu tolerieren und sich aus dem Weg zu gehen.

 

18.09.2007

Die letzte Spritze – e. c. wir haben dich besiegt. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der tollsten Tierärztin für Ihre intensive Pflege und Fürsorge bedanken. Ohne sie hätten wir das bestimmt nicht so geschafft. WICHTIG ist anzumerken, dass der Kämpferwille von Emily und die frühzeitige Erkennung unserseits ein großen Einfluss bei der Bekämpfung der Krankheit war.

Am Wochenende versuchen wir eine zweite Zusammenführung.

 

17.09.2007

Heute früh geht es zum Kontrolltermin zur Tierärztin. Eine Spritze, kürzeren Krallen und einigen Schmuseeinheiten später, sind wir dann auch wieder zu Hause. Morgen gibt es noch eine Spritze und dann haben wir es geschafft.

 

16.09.2007

Die Spritze geht heute wesentlich leichter von der Hand, bin zwar immer noch schweiß gebadet, aber wir haben es ja hoffentlich bald überstanden.

Emily geht mal wieder unplanmäßig auf Entdeckungstour durch die Wohnung und schnurstracks in „Zimmer“. Hat sie doch tatsächlich dort ein anderes Kaninchen entdeckt. Bevor irgendwas passiert, habe ich sie aber wieder entdeckt. Ich glaub’ sie schimpft irgendwas von verdammt kleine Wohnung *grins.

(Zu den Bildern: Emily war nur an dem Tag/der Nacht als ich sie vom Tierarzt geholt hab im Käfig, dass sie sich nicht verletzt. Da es ihr aber sehr schnell sehr gut ging, sind wir wieder zur Käfig-freien Haltung übergegangen. Wie man sehen kann: es gibt eine reelle Chance gegen e.c., das Kaninchen kann sogar ohne zurückbleibende Schäden die Krankheit überstehen.) 

1. Bild am Abend als Emily wieder nach Hause kam, der Rest ist 2-3 Tage später entstanden



15.09.2007

Am Morgen gibt es die 2. Spritze, als Dank beisst mich das Fräulein in den Finger.

Wer nicht weiß, dass sie krank ist, merkt es auch nicht.

Sie reißt das erste mal aus der Küche aus und geht auf Entdeckungstour. Fazit: Im Bad ist kein Ninchen mehr. Und die bösen Ninchenmama hat mich gefunden *aufstampf.

 
14.09.2007

Die erste Spritze geht schief. Ich habe viel zu viel Angst das Ding in das kleine Wesen reinzupieksen. Hinzu kommt meine eigene Angst vor Spritzen. Nachdem ich mich seelisch und moralisch darauf vorbereitet habe, gelingt der 2. Versuch.

Emily ist ganz verdattert :o). Als ich sie wieder in die Küche setze, zeigt mir gleich, wo das Frischfutter steht und das sie was haben will. Schließlich war sie auch richtig tapfer. (Ein sehr schlaues kleines Wesen).

Sancho läuft aufgeregt durchs Gehege, er scheint das andere Kaninchen zu riechen. 

 
13.09.2007

Die Telefonnummer meiner Tierärztin kenne ich jetzt schon auswendig ;o). Da ich sie am Vormittag nicht erreiche, vereinbare ich mit der Tierarzthelferin, dass ich so oder so am Abend vorbeikomme.

Gegen 17:30 Uhr ist es soweit. Ich habe den ganzen Tag im Internet recherchiert und die schlimmsten Bilder von Kaninchen mit e.c. entdeckt und mich schon darauf vorbereitet, was mich erwartet.

Mit gemischten Gefühlen und Tränen in den Augen betrete ich die Tierarztpraxis. Ich bin über die freudestrahlenden Gesichter des Tierarztteams überrascht. Emily sitzt in einer Transportbox in einem separaten Raum. Was ich jetzt erlebe, kann man nicht in Worten fassen. Vor mir sitzt mein kleiner schwarzer fliegender „Besen“ und schaut mich verwundert an. Emily sitzt ganz normal da, hat kein schiefes Köpfchen mehr, frisst und ist recht agil.

ICH DARF SIE MIT NACH HAUSE NEHMEN :o). (Muss ihr jeden Tag aber eine Spritze mit Antibiotika verpassen)

Da sie noch Ruhe braucht, wird ihr die Küche übereignet. Die kleine Maus ist richtig geschafft. frisst und schläft viel.

 
12.09.2007

Emily geht es nicht besser. Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert. Sie hat jetzt den typischen Schiefhals, bleibt aber weiterhin bei der Tierärztin und wir dort mit Medikamenten versorgt und zwangsernährt. Das immer noch jemand ans Telefon von der Tierärztin geht, ist echt bewundernswert, da ich schon fast Telefonterror betreibe und regelmäßig anrufe. Gegen Nachmittag fängt Emily dann an selbstständig zu fressen, ist aber noch immer in einem kritischen Zustand.

Sancho langweilt sich zu Hause, also zieht er in das Gehege, welches sich vorher die Bohne und Emily geteilt haben. Wenigstens einem Ninchen geht es gut, wenn er auch nicht versteht, warum er plötzlich allein ist.


11.09.2007

Am Morgen saßen beide schon relativ nah zusammen. Man konnte sogar die ersten flüchtigen Berührungen feststellen.
 
Gegen Mittag habe ich festgestellt, das Emily Probleme mit dem Gleichgewicht hat und leicht torkelte. Sie fiel beim Laufen um und sprang merkwürdig in die Luft, das sah richtig gespenstig und irgendwie verzerrt aus. Ich habe also beide geschnappt und wir sind zu unserer Tierärztin gesaust. Dort angekommen, haben wir die beiden Kaninchen im Behandlungszimmer lauf lassen. Emily war aber der Meinung, dass sie der Ärztin nicht zeigen sollte. Sie lief ganz normal und fraß weiterhin Heu. Ich bin also wieder nach Hause gefahren und habe beide intensiv beobachtet.

Gegen 14 Uhr hat Emily ihr Fressen eingestellt. Die Kötteln waren ganz winzig. Sie drehte sich in der Luft und landete auf der Seite.

Um halb 5 waren wir dann wieder bei unserer Tierärztin. Der Verdacht bekam einen Namen, e.c.

Da wir die Woche davor ihren Partner einschläfern lassen mussten, blieb Emily bei unserer Tierärztin. Schweren Herzens und voller Sorge fuhr ich allein wieder nach Hause.

 

10.09.2007

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf, stellte ich fest, dass kein Fell geflogen ist, beide aber getrennt von einander relativ entspannt da lagen.

Am Abend saßen beide zusammen und futterten gemeinsam Frischfutter.

so unsympathisch ist der andere gar nicht :o)

 



09.09.2007

Am 09.09.2007 starteten wir einen Ausflug nach Sessenheim (Frankreich). Dort gibt es eine Kaninchen-Pflegestelle vom Tierschutzverein „Neue Tierhilfeverein“. Es war das erste Rendez-vous für unsere Kleine. Als wir dort angekommen sind, wurden Emily und Sancho in ein Gehege „gesteckt“. Dort konnten die beiden sich erst einmal beschnuppern und schauen, ob sie sich mögen. Emily war aber mehr an dem frischen Gras auf der Wiese interessiert, wobei sie nicht ganz abgeneigt von dem kleinen Ninchenmann war.

 Sancho’s Pflegemutti meinte, dass wir ihn zum Probewohnen mit nach Hause nehmen dürfen.

Gesagt, getan.
 
Also fing am Sonntagnachmittag unsere erste Kaninchen-Zusammenführung statt. Unser neutraler Raum war unser Bad. Wir haben beide Transportkisten, Wassernapf, Heu, Toilette.

Sancho war von der Fahrt noch etwas verunsichert. Emily machte eins auf „Grande Dame“ und tat vollkommen gleichgültig.


03.09.2007

Am 03.09.2007 verstarb unser Böckchen, Braun die große Mokkabohne“. Da seine Partnerin sehr einsam war, haben wir uns mit verschiedenen Tierheimen und Tierschutzorganisationen in Verbindung gesetzt.